Meine Lese-Begleiter im Oktober….

Pema Chödrön. Wenn alles zusammenbricht. Hilfestellung für schwierige Zeiten. Arkana. (2001).
Die Autorin ist Meditationsmeisterin in der Tradition des tibetischen Buddhismus. In ihrem Buch beschreibt sie u.a.die Tonglen-Meditation:
Statt den Schmerz, das Leid, die Wut, die Arroganz u.a. abzulehnen und von mir zu weisen, atme ich es ein. Nehme es in mein Herz. Werde mir bewusst, dass es nicht nur mein Leiden ist. Und atme Offenheit und Linderung aus.
Eine wunderbare herausfordernde Übung für mich, weil ich aus Angst bisher lieber alles “Negative” abgewiesen habe und mich davor schützen wollte.
Sobald ich diese “Technik” anwende, öffnet sich mein Herz und ich spüre Mitgefühl.
Es ist ein Übungs-Pfad: daran zu denken, wenn ich gerade dabei bin, “zurück zu schalgen” ode rmich zurückzuziehen oder zu erstarren…. Stattdessen: Atmen.

Enrique Barrios. ami. Der Junge von den Sternen. Falk- Verlag (1989):
An dieser Stelle möchte ich die Widmung des Buches zitieren:
“Gewidmet den Kindern jeden Alters
an allen Orten
dieses runden, wunderschönen Globus,
die eine neue Erde erben und aufbauen werden,
in der es keine Grenzen mehr
zwischen den Brüdern gibt.”

Eine wunderschöne Geschichte von dem Außerirdischen ami, der am Strand auf Pedro trifft einen 10-jährigen Jungen. Beide reisen sie in die Welt der Galaxien und Pedro lernt einiges über die Zusammenhänge des Lebens.
Allen voran das Grundgesetz des Universums, auf dem alle zivilisierten Gesellschaften aufbauen müssen, um zu funktionieren und das Gleichgewicht zu halten: Die LIEBE.
Mich berührte beim Lesen des Buches vor allem der Gedanke:
Anstatt mich um irgendetwas zu sorgen, sollte ich lieber für mich, die Dinge, die Menschen, das Leben, diese Erde sorgen…

Und was noch schöner war und intensiver: zwei Tage, bevor ich das Buch in der Bücherei entdeckte (oder es mich), hatte ich einen sowas von intensiven Traum eines Sternenhimmels und Bewegungen der Sterne am Himmel… Im Nachhinein fühle ich mich durch diesen Traum schon auf das Buch vorbereitet smiley Spinnerei? Verrückt? Für mich eine fast all-tägliche Wirklichkeit.
Denn wer kann schon sagen, was in unserer Wahrnehmung was ist? Wenn ich mir die Welt und was in unserer “Wirklichkeit” so passiert, genauer anschaue, dann hat das an vielen Stellen sehr wenig zu tun mit einem liebevollen bewussten Miteinander von cocreativen Geschöpfen, als die wir als Kinder “Gottes” doch gemeint und gefühlt und geboren sind…zivilisiert würde ich das nicht nennen…
Ich erlebe Ebenen der Wahrnehmung, die viel wirklicher erscheinen, auch wenn sie oft getarnt sind als Geschichten und Märchen…wie auch dieses Buch…
Möge diese “Geschichte” noch viele kleine und große Kinder inspirieren und bestärken in ihrem Wissen um die Weisheit der wahren Zusammenhänge allen Seins.