Vor einer Woche war ich auf einem Workshop in Hamburg, bei dem u.a. Sabine Lichtenfels aus Tamera/Portual über ihre tiefen Erfahrungen sprach und wir uns als Gruppe autauschten darüber, wie der Krieg und Kampf zwischen den Geschlechtern ein Ende finden und Heilung wirklich geschehen kann.
Seitdem begleitet mich ihr Buch “Tempel der Liebe”.

Ich bin tief berührt von der Wahrheit, die mich darin anstrahlt und fühle die Sehnsucht, die auch in mir schon sehr groß und fassbar ist, in einer Welt zu leben, die den Frieden auf allen Ebenen leben will und kann.
Und gleichzeitig erkenne ich auch, welche Kraft und Disziplin, Mut und Ausdauer es von mir erfordert, dieser Sehnsucht, diesem Inneren Feuer treu zu sein.
Gerade im Moment erlebe ich eine neue Lebenssituation, die mich zutiefst herausfordert und sämtliche Schatten-Monster von Eifersucht, Misstrauen und Streitsucht ans Licht befördert.

Jeden Tag bete ich um mehr Klarheit des Geistes, dass mein Bewusstsein wächst und ich die LIEBE, die ich in mir fühle, auch leben kann mit den Umständen die mich umgeben, in diesem Körper, der mir ein zuhause sein will und mit den Menschen, von denen ich mich immer wieder (aufgrund persönlicher Geschichten) verletzt fühle.

Ich danke Kira und Bettina, dass sie mich erinnert haben an diesen Tag!

Heute, am 9. November 2018 wird der Global Grace Day gefeiert.
Sabine Lichtenfels aus Tamera schreibt dazu:

Meditation und Visionsbildung für eine geheilte Erde
am 9. November

Im Jahr 2007
empfing ich den folgenden Text in einer Morgenmeditation in den hohen Bergen im
Sinai in der Nähe des Berg Mose. Wir möchten dieses Gebet auch dieses Jahr
nutzen, da am 9. November von diesem besonderen Ort aus eine Friedensbotschaft
um die Welt gehen wird. Wir laden euch ein, euch am 9. November, wo immer ihr
seid, mit euren Gruppen, Gemeinschaften, FreundInnen oder auch allein der
Meditation und Visionsbildung für eine geheilte Erde anzuschließen.

„Wo Schmerz
war, soll Heilung erwachen.

Wo Wut war,
soll verändernde Kraft entstehen.

Wo Angst
war, soll Schutz und Vertrauen entstehen.

Wo
Feindschaft war, soll das große Erwachen der gegenseitigen Anteilnahme
beginnen.

Wo
Unterdrückung geschah, soll die große Freiheit einziehen.

Wo
Völkertrennung geschah, soll die Anteilnahme an diesem Planeten Erde zu einer
gemeinsamen verantwortlichen Schau führen.

Wir sind
gekommen, um zu erinnern:

Wenn wir
wollen, dass dieser Planet Erde überlebt, müssen alle Mauern der Trennung
fallen,

die Mauern
zwischen Völkern, zwischen Israel und Palästina, zwischen Europa und Afrika,
zwischen der sogenannten ersten und dritten Welt.

Und ebenso
die Mauern, die wir im eigenen Inneren errichtet haben, die Mauern zwischen den
Geschlechtern und die Mauern zwischen Menschen und aller Kreatur.

Wir sind
gekommen, um an die ursprünglicher Schönheit und Wahrheit des Lebens zu
erinnern:

Alles Leben
hat ein Recht auf Freiheit und Entfaltung,

ein Recht
auf Liebe, auf Wahrheit und Vertrauen.

Lasst uns
Beispiele setzen für die Überwindung der Gewalt, wo immer wir sind.

Lasst uns so
für das Leben und die Liebe eintreten, dass die Angst verschwinden kann auf
dieser Erde.

Lasst uns
weltweit einen Ring der Kraft bilden für den Schutz aller Kreatur.“

Mehr unter: www.tamera.org