In den letzten zwei Tagen fühle ich eine große Lust, die ersten Frühlingsblüher zu mir in mein Zuhause zu holen.
Eine kleine Narzisse schmückt meinen Eingang neben dem Buddha und drinnen blüht ein Veilchen neben zwei violetten Primeln.
Heute beim Waldspaziergang lugte ein kleiner Ast hervor, der die ersten Knospen zeigte.
Er war schon abgebrochen, sodass ich ein Stück mitnahm.
Nun habe ich einen herrlich schönen kleinen Frühlings-Blumen-Platz gestaltet.
Das macht mich glücklich.

Eben las ich bei Eckhart Tolle in “Eine neue Erde”:
“Einem Menschen, der die Schönheit einer Blume sieht, werden dadurch vielleicht-sei es auch nur flüchtig-die Augen geöffnet für die Schönheit seines eigenen tiefsten Wesens, seiner eigenen wahren Natur. (…)
Ohne dass es uns richtig bewusst war, wurden Blumen für uns zum Form gewordenen Ausdruck des Höchsten, Heiligsten und letztlich Formlosen in uns selbst.

Blumen, die flüchtiger, ätherischer und zarter waren als die Grünpflanzen, aus denen sie hervorgingen, wirkten auf uns wie Boten aus einer anderen Welt, wie eine Brücke zwischen der Dimension der physischen Formen und dem Formlosen. Sie verströmten nicht nur einen zarten, dem Menschen angenehmen Geruch, sondern auch Duft aus dem Reich des Geistes.

Wenn wir das Wort “Erleuchtung” in einem umfassenderen Sinn begreifen als dem herkömmlichen, können wir Blumen als die Erleuchtung der Pflanzenwelt betrachten.” (S.12f.)

Ich wünsche allen eine wunderschöne Frühlingsvorfreude! Lass Dich anstecken von den zwitschernden Vögelchen!

Herzlichst,
Ramona